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AdventKalenderPaar

Adventskalender mit Sexspielzeug: die Alternative

TL;DR

Vierundzwanzig eigene Türchen, kein Baukasten. Pastillen nur an wenigen Abenden, fertig vor dem 1. Dezember.

Ein Adventskalender mit Sexspielzeug braucht keine vierundzwanzig Geräte. Er braucht vierundzwanzig Umschläge, die vor dem 1. Dezember auf dem Küchentisch liegen, nicht am Abend davor zwischen einem leeren Klebestift und der letzten Rolle Papier. Die Alternative ist mit der Hand geschrieben und passt in eine Manteltasche.

Dose SlopyMints SLICK, Himbeere, Etikett lesbar, elfenbeinfarbener Grund.

Adventskalender mit Sexspielzeug

Im November liegt der Kalender zwischen Zugtickets und Geschenken für die Neffen. Die Schachtel, die dann im Warenkorb landet, kennt ihr schon, bevor sie ankommt: Fächer, Folie, Gegenstände, die von Tür zu Tür lauter werden. Am 4. Dezember steht sie ungeöffnet auf der Kommode, weil die Schwiegereltern den Kuchen mitbringen und der Tisch keinen Platz für eine Anleitung hat.

Ein Kalender, der hält, entsteht an einem Sonntag mit Schere und den Briefumschlägen vom letzten Jahr, die noch in der Schublade liegen. Bleistift, keine Folie. Manche Abende dauern sechs Minuten, zwischen Abwasch und Nachrichten. Einer, um den 13., dauert länger, weil die Wohnung leer ist und niemand einen Schlüssel im Schloss dreht. Beides muss in dieselben Umschläge passen.

SlopyMints kommt als Türchen, nicht als Ware, die alle Türchen füllt. SlopyMints FLOOD regt den Speichel an, wenn du zubeißt, und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Lutschen geht auch. Empfohlen ist, zuzubeißen. SlopyMints SLICK kommt an einem anderen Abend, für die Glätte des Speichels, wenn die erste Pastille auf ist. Nie beide zugleich. Erdbeere, Himbeere, Minze. Zuckerfrei, hergestellt in Frankreich. Der Griff steht auf die Anwendung, die Aromen wählst du in Stell dein Pack zusammen.

Pastillen liegen nur an wenigen Tagen in den Umschlägen. Drei reichen. Der 6., der 12., der 22. Wer sie in jedes Türchen steckt, macht aus einem Rhythmus einen Vorrat, und Vorrat ist das Gegenteil von Erwartung. Die anderen einundzwanzig Abende gehören der Wohnung: Licht, ein Satz, ein Gang nach draußen, ein Kissen unter dem Nacken.

Warum die große Schachtel verliert

Der fertige Kalender schmeichelt der Idee von Fülle. Vierundzwanzig Objekte sind eine Sammlung, kein Leben zu zweit. Beim dritten Gerät quillt die Schublade. Beim zehnten wisst ihr nicht mehr, welches gewaschen werden muss. Fülle wird zur Pflicht, und Pflicht ist das Gegenteil dessen, was ihr beim Öffnen gesucht habt.

Behalt, wenn ihr wollt, ein einziges Türchen mit einem Gegenstand. Eines. Die Maske, die Kerze, oder das Spielzeug, das ihr schon zusammen angeschaut habt, ohne es „zum Spaß“ zu bestellen. Die anderen Türchen sind Sätze. Ein Satz lässt sich im Zug noch einmal lesen. Ein vibrierendes Gerät nicht.

Die Alternative ist keine Moral. Sie ist praktisch, und ein wenig eleganter. Sie ähnelt dem, was Häuser tun, die zu empfangen wissen: wenig Dinge, gut gewählt, wiederholt. Wie die anderen Accessoires sich ordnen, zeigt der Vergleich der Boudoir-Accessoires: Pastillen zuerst, dann Kerze, Seide, Feder. Warum die Dose in den Feiertagen oft vor dem Karton liegt, steht in besser als ein Sexspielzeug.

Überspringt ein Türchen, wenn ihr erschöpft seid. Der Kalender ist keine Schuld. Ein leeres Türchen um den 18. oder 19. ist eine Aufmerksamkeit. Ihr öffnet an dem Abend nichts. Ihr geht früh ins Bett. Wer immer alles richtig machen will, wird von den Festtagen müde, und ein Kalender, der die Müdigkeit ignoriert, wird eine weitere Liste.

Vierundzwanzig Türchen zum Selbstschreiben

Geschrieben für eine Wohnung, nicht für eine Suite. Wenn ein Satz euch schon beim Schreiben langweilt, werft ihn weg. Die Langeweile der Person, die vorbereitet, wird die Langeweile der Person, die öffnet.

Tür 1. Der Gepäckanhänger am Schlüssel

Ein Anhänger, den ihr schon am Koffer habt, an den Wohnungsschlüssel gehängt. Darauf eine Uhrzeit, sonst nichts: „Mittwoch, 22 Uhr 10, Brotdose auf dem Kühlschrank.“ Gewöhnliche Schrift. Kein Glitzer. Wer das fotografieren will, hat den Kalender schon missverstanden.

Tür 2. Der gute Teller, auch für Suppe

Der Teller mit dem dünnen Goldrand, der sonst nur an Geburtstage kommt. Heute Linsensuppe. Der Rand macht aus einem Dienstag ein Gedeck für zwei. Mehr Porzellan braucht ihr nicht. Spült ihn selbst, und redet dabei über den Topf, nicht über den Abend.

Tür 3. Die Bettseite

Eine Nacht tauscht ihr die Seiten. Das Kabel der Lampe ist zu kurz, das Kissen riecht nach der anderen Person, der Radiowecker steht plötzlich links. Ihr lacht, weil der Arm einschläft. Am Morgen dürft ihr zurück. Die Nacht hat die Gewohnheit trotzdem verschoben.

Tür 4. Eine Seite Hörspiel

Kein Album mit einem Titel, den ihr laut nicht sagen würdet. Eine Seite eines Hörspiels, das schon im Regal steht, Krimi oder Briefe, egal. Legt es auf, bevor die andere Person sich setzt. Nach der Seite darf es aus bleiben. Die Stimme im Raum hat gereicht.

Tür 5. Warmes Wasser, die Hände

Eine Person wäscht der anderen die Hände, am Spülbecken, Wasser eher warm als heiß. Ohne Kommentar zur Arbeit, die an den Fingern klebt. Abtrocknen mit dem Geschirrhandtuch, das sauber ist. Das ist keine Anleitung. Es ist Aufmerksamkeit, die sich anfassen lässt. Wer nicht will, lässt die Hände unter dem eigenen Strahl.

Tür 6. Minze im Treppenhaus

FLOOD, Aroma Minze, drei Stockwerke unter der Wohnung. Ihr zerbeißt sie, bevor der Schlüssel dreht. Lutschen ginge. Zubeißen ist der Griff. Sie regt den Speichel an und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Flur riecht nach Kochwäsche. Euer Mund schmeckt nach Minze, wenn die eigene Tür aufgeht. SLICK bleibt oben in der Schublade.

Tür 7. Der Einkaufszettel

Neben Hafermilch und Batterien für die Lichterkette ein wahrer Satz. „Du hast gestern meinen Kragen im Hausflur gerichtet, ohne es zu sagen.“ Kein Brief. Der Zettel wandert in die Manteltasche und wird beim Bäcker noch einmal gelesen, zwischen Brötchen und Kasse.

Tür 8. Drei Minuten Fenster

Mäntel über den Schlafanzügen, Fenster erst auf Kipp, dann ganz. Drei Minuten Stadt: eine Straßenbahn, ein Hund, jemand mit einer Kiste. Ihr steht Schulter an Schulter, weil der Spalt schmal ist. Danach Fenster zu, Mäntel auf den Stuhl. Die Wohnung riecht eine Weile nach draußen.

Tür 9. Der Pullover der anderen Person

Eine Stunde lang den Pullover, der nicht euch gehört. Die Ärmel sind zu lang oder die Schulter sitzt eng. Er riecht nach dem Waschmittel, das nur eine Person kauft. Ihr müsst ihn nicht besonders finden. Ihr merkt, dass ein Kleidungsstück die Wärme der anderen Person eine Stunde lang hält.

Tür 10. Ein Gewürz

Ein Glas aus dem Regal: Nelke, Kreuzkümmel, Zimt, was da ist. Erzählt, wann ihr es zuletzt benutzt habt und ob das Essen gelungen ist. Zehn Minuten. Das Glas zurück an seinen Platz. Der Geruch bleibt an den Fingern und geht mit in die nächste Zimmertür.

Tür 11. Das Kissen aus dem Wohnzimmer

Das feste Kissen vom Sofa wandert ins Bett, unter den Nacken der Person, die sich beugen würde, falls der Abend dorthin geht. Falls nicht, bleibt es ein besseres Kissen zum Lesen. Ein Abend, der den Nacken ignoriert, wird kurz. Die Kürze ist Anatomie, kein Urteil.

Tür 12. Erdbeere, erst danach

Ein anderer Abend als der im Treppenhaus. Die FLOOD ist auf, der Deckel hat geklickt. Jetzt eine SLICK, Erdbeere, für die Glätte des Speichels, der schon da ist. Nie beide zugleich. Die Dose mit der Himbeere bleibt zu, Etikett lesbar. Das Nichtnehmen gehört zur Wahl.

Tür 13. Zwei Stühle ans Fenster

Dreht zwei Stühle vom Fernseher weg, ans Fenster. Zehn Minuten Straßenlicht, Jacken über den Knien, weil es am Glas zieht. Redet über ein Fenster gegenüber, in dem noch gearbeitet wird. Nicht über euch. Das Gegenüber macht den Abend weicher, ohne dass ihr es beschließt.

Tür 14. Eine Runde, die ihr verliert

Das Spiel, bei dem immer dieselbe Person gewinnt. Eine Runde, dann weg in den Schrank. Der Verlust darf komisch sein. Wer die Regeln neu verhandelt, hat den Abend in eine Sitzung verwandelt. Die Sanduhr bleibt stehen, auch wenn die Runde nicht fertig ist.

Tür 15. Ein Foto aus diesem Jahr

Eins, bei Tageslicht, von einem Sonntag, den ihr fast vergessen habt. Zeigen, nicht schicken. Die andere Person darf sagen, was sie anders sieht: die Jacke, das Licht, ein müdes Gesicht, das trotzdem gelacht hat. Dann das Telefon in die Brotdose.

Tür 16. Suppe um Mitternacht

Ein Topf, zwei Löffel, Brot aus der Tüte. Salz auf dem Tisch, nicht in einem Schälchen. Ihr esst im Stehen oder auf der Arbeitsplatte, wenn sie hält. Mitternachtssuppe ist ein Grund, wach zu bleiben, ohne Bar und ohne Gerät. Der Topf darf bis zum Morgen im Becken stehen.

Tür 17. Die Kette noch vor

Im Hausflur, Mäntel an, die Türkette noch vorgelegt, fünf Minuten. Der Nachbar bringt Müll runter, die Schritte sind das Zeitmaß. Ein Kuss, der aufhören muss, weil Metall klappert, ist oft genauer als einer, der sich für unbegrenzt hält. Danach die Kette ab, die Tür wirklich auf, die Mäntel an die Haken.

Tür 18. Eine Stadt zum Gehen

Nennt eine Stadt, in der ihr zu Fuß gehen wollt, nicht ein Hotel. Eine Brücke, ein Markt am Sonntag, die Bäckerei hat zu, ihr lauft trotzdem. Schreibt den Namen auf die Rückseite des Türchens. Im Januar, wenn die Flaschen zu bleiben, liegt derselbe Zettel noch in der Schublade.

Tür 19. Ein Wäschekorb

Ein Korb, zusammen, ohne die Socken zu kommentieren. Falten ist langsam. Die Wärme vom Heizkörper ist ein einfacher Luxus. Wer einen Socken der anderen Person in die eigene Schublade legt, hat schon genug gesagt. Der Korb muss nicht leer werden. Halb reicht.

Tür 20. Nichts öffnen

Dieses Türchen ist leer, mit Absicht. Ihr geht früher ins Bett. Der Wecker rückt um eine Stunde. Kein Satz, keine Pastille, kein Spiel. Wer den Dezember als Leistung versteht, braucht einen Abend, der nichts beweist. Auf dem Umschlag steht nur: schlafen.

Tür 21. Die Lampe tragen

Die Lampe aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer tragen, Stecker ziehen, wieder einstecken, den Schirm drehen, bis das Licht auf den Boden fällt. Eine Lampe, die umzieht, ändert das Zimmer mehr als ein neues Möbel. Steht eine Dose dort, bleibt ihr Etikett lesbar. Die Deckenleuchte bleibt aus.

Tür 22. Drei Namen laut

Minze, Erdbeere, Himbeere. Lest sie vom Etikett, nicht aus dem Gedächtnis. Wer zögert, entscheidet. Die gewählte Pastille wird zerbissen. Sie regt den Speichel an und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. SLICK ist an diesem Abend nicht dran. Drei Pastillentage reichen: der 6., der 12., dieser hier.

Tür 23. Nachrichten ohne Ton

Der Fernseher läuft ohne Ton. Ihr sitzt so, dass ein Blick möglich ist, ohne dass die Familie am Telefon etwas davon hat. Keine Hand unter der Decke für ein Publikum. Ein Blick, dann das Glas. Das Telefon nehmt ihr, wenn jemand wirklich wartet. Vorher nicht.

Tür 24. Die Suppe noch einmal

Kauft nichts, um den Kalender zu krönen. Kocht die Suppe vom 16. noch einmal, oder stellt euch noch einmal in den Flur, die Kette vor. Wiederholung ist hier keine Verlegenheit. Sie zeigt, dass eine Geste euch gehört. Die Dose bleibt geschlossen, bis jemand sie will. Der 24. schuldet kein Finale.

Dose SlopyMints SLICK, Minze, Etikett lesbar, elfenbeinfarbener Grund.

Am 1. Dezember liegen die Umschläge schon in einer Schale, neben dem Mantel. Wer erst an diesem Morgen Papier sucht, schenkt sich selbst Hektik. Der Kalender ist eine Vorbereitung, kein Sprint. 20 € für eine. 40 € für zwei. 42 € für drei. Versand ab 69 € je nach Ziel, und nur in der Europäischen Union.

Wer den Kalender an ein größeres Geschenk hängen will, geht über Weihnachtsgeschenke für Paare. Die Häuser für Seide und Lingerie stehen in Slopy empfiehlt, ohne erfundene Preise und ohne behauptete Ranglisten, die wir nicht geprüft haben. Der Januar danach, falls ihr die Flaschen zulassen wollt, hat einen eigenen Abend in Dry January zu zweit.

Häufige Fragen

Wie baut man einen Adventskalender mit Sexspielzeug, ohne einen Katalog zu füllen?

Ein Umschlag, ein kurzer Satz, ein Gegenstand, den ihr schon habt. Die Pastille kommt an wenigen Abenden, nicht an allen. Der Rest ist Zeit, Licht, eine Frage. Vor dem 1. Dezember sollten die Türchen fertig sein.

Ist ein fertiger Adventskalender voller Spielzeug eine gute Idee?

Er verspricht vierundzwanzig Überraschungen und liefert oft Logistik. Behalt ein einziges Objekt, wenn ihr eins wollt. Die anderen Türchen füllt mit Gesten, die in einer bewohnten Wohnung gehen.

Wann muss der Kalender stehen, damit er am 1. Dezember da ist?

Die Umschläge schafft ein Abend. Die Pastillen, hergestellt in Frankreich, gehen nur in die Europäische Union. Wer die Dose im Türchen des 6. haben will, bestellt, bevor der Dezember schon im Flur steht.

Was liegt wirklich in den Türchen?

Eine Uhrzeit, ein Lied, ein Schal, den ihr schon tragt, eine Frage. An wenigen Tagen eine FLOOD, an einem späteren eine SLICK. Zubeißen. Nie beide auf einmal.

Was kosten die Pastillen?

Zuckerfrei, hergestellt in Frankreich. 20 € für eine. 40 € für zwei. 42 € für drei. Versand ab 69 € je nach Ziel, nur in der Europäischen Union.

Vom Lesen zum Entdecken.

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